Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode

- Fachschule für Bekleidungstechnik
- Fachschule für Bekleidungsgestaltung

Peter-Bied-Straße 55
65929 Frankfurt am Main
Telefon: 0 69 - 30 05 90 30
www.modeschule.de
e-mail

Fachschule für Gestaltung, Fachrichtung Bekleidungsgestaltung

Abschluss: Modedesigner/in

Für Nachwuchskräfte der Bekleidungsbranche, die eine Laufbahn in kreativen Berufsfeldern wie Produktentwicklung und Design anstreben, bietet die Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode seit dem Schuljahr 2007/2008 einen neuen Fortbildungslehrgang an. Hierbei handelt es sich um eine schulische Vollzeitausbildung an der Fachschule für Gestaltung – Fachrichtung Bekleidungsgestaltung mit einer Dauer von insgesamt 4 Semestern. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung und der Berufs-bezeichnung „staatlich geprüfte Designerin“ bzw. „staatlich geprüfter Designer“ ab.

Die Inhalte des Studiums haben neben dem Modellentwurf und dem Modezeichnen ihren Schwerpunkt in den Bereichen Bekleidungskonstruktion, Produktentwicklung bis zur Serienreife und Passformsicherung.

Die Zugangsvoraussetzungen sind eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem Bekleidungsberuf und 1 Jahr Berufserfahrung. Zum Schuljahr 2007/2008 haben 20 Studierende die Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Designer/in begonnen.

Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften ist in der Bekleidungsbranche sehr groß. Laut unseren Recherchen gibt es in den Bekleidungsunternehmen einen großen Mangel und einen entsprechend großen Bedarf an kompetenten Mitarbeitern, die eine ausreichende Produktnähe mitbringen und über Fachwissen und Erfahrung verfügen. Wir werden immer mehr vom Fachwissen unserer ausländischen Auftragnehmer abhängig. Eine solche Entwicklung führt irgendwann zur existenziellen Frage. Deshalb ist es wichtig, dass in der Aus- und Weiterbildung die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Eine an zukünftigen Aufgaben orientierte Fortbildung für die Bekleidungsbranche ist nach wie vor ein wichtiges Element zur Sicherung des Wirtschaftsstandorts Deutschland für die Produktentwicklung und die Herstellung von Bekleidung.

Neben der neuen Fachschule für Bekleidungsgestaltung besteht an der Frankfurter Schule für Bekleidung und Mode nach wie vor (seit 1973) die Fachschule für Technik – Fachrichtung Bekleidungstechnik. Die Ausbildung dauert ebenfalls vier Semester und schließt mit einer staatlichen Prüfung und der Berufsbezeichnung „staatlich geprüfte Technikerin bzw. staatlich geprüfter Techniker – Fachrichtung Bekleidungstechnik“ ab. Als einzige Fachschule in Deutschland haben wir vor 13 Jahren zusätzlich zu dem Schwerpunkt Bekleidungsfertigung der Schwerpunkt Produktmanagement eingerichtet; dieser hat sich nach unseren Umfragen sehr gut bewährt. Die Globalisierung der Branche bietet heute für Bekleidungstechniker/innen sehr interessante Arbeitsplätze im In- und Ausland. Aufgrund des bereits erwähnten großen Mangels an Fach- und Führungskräften in der Bekleidungsherstellung können die Absolventen aus einer großen Anzahl an attraktiven Stellenangeboten auswählen.

In beiden Fachschulformen erfolgt die Ausbildung an modernsten Betriebsmitteln und aktueller Software in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen der Bekleidungs- und Zuliefererindustrie.

Der Schulträger, die Stadt Frankfurt, hat in den vergangenen Jahren durch große Investitionen in die Ausstattung der Schule Möglichkeiten geschaffen, die Schule als Kompetenzzentrum für die Bekleidungsbranche weiter auszubauen. So ist die Frank-furter Schule für Bekleidung und Mode beispielsweise seit dem Schuljahr 2006/2007 Prüfungsstandort in Hessen für das Fremdsprachenzertifikat in Textiltechnik und Be-kleidung. Dieses Zertifikat bescheinigt berufliche Fremdsprachenkenntnisse in Englisch, die dem europäischen Referenzrahmen entsprechen. Im Rahmen des Unterrichtsmoduls „Personalentwicklung“ legen die Studierenden eine zusätzliche Prüfung ab und erwerben die Ausbildereignungsberechtigung (Teil V der Meisterprüfung). Ferner bietet die Schule in Zusammenarbeit mit dem REFA-Verband unterrichtsbegleitend zusätzliche Qualifikationen in den Bereichen Fertigungsplanung und –steuerung sowie Qualitätssicherung an.

Die Kosten für die Ausbildung haben sich nicht geändert. Die Ausbildung ist nach wie vor kostenlos; lediglich Material- und Laborgebühren von 300,- € sind zu entrichten. Für den REFA-Schein entstehen Lehrgangs- bzw. Prüfungsgebühren.







Page last modified on September 03, 2008, at 07:20 AM EST